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Presse

Tür zur Arbeit öffnen (Gießener Allgemeine, 06.08.2016)

Tuer zur Arbeit oeffnen
Zuwendungsbescheide für sozialintegrative Projekte in einer Gesamthöhe von 338500 Euro überreicht Landrätin Anita Schneider (3.v. r.) den Vertretern von fünf Institutionen, mit denen der Landkreis eng zusammenarbeitet. (Foto: pm)

Landrätin übergibt Zuwendungsbescheide über 338 500 Euro

Gießen (pm). Landrätin Anita Schneider lobte die Arbeit von mehreren Institutionen im Landkreis Gießen: »In erster Linie dienen die Projekte dazu, langzeitarbeitslose Menschen zu stabilisieren.« Sie übergab Zuwendungsbescheide in einer Gesamthöhe von 338500 Euro. Die Integration in den ersten Arbeitsmarkt sei das wichtigste Ziel für das Jobcenter Gießen, dessen Träger der Landkreis Gießen und die Arbeitsagentur sind. Der Landkreis stelle darüber hinaus zusätzliches Geld zur Verfügung, erklärte die Landrätin. Die vor vier Jahren begonnenen Projekte der ZAUG gGmbH, des Caritasverbands, der Jugendwerkstatt und des Fördervereins für seelische Gesundheit seien inzwischen eine anerkannte Konstante im Instrumentarium des Jobcenters. »Deshalb fördern wir sie weiter, damit Menschen, die weit vom Arbeitsmarkt entfernt sind, dauerhaft eine Chance zur Teilhabe haben.«Vor allem werde ihnen dadurch die Tür zum Weg in eine Erwerbstätigkeit geöffnet.
Kooperation mit Jobcenter
Die Mehrzahl der langzeitarbeitslosen Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II) habe keine oder eine nur unzureichende Qualifikation. »Es ist unsere Aufgabe, diesen Menschen über die persönliche Stabilisierung denWeg zur Qualifikation zu ebnen.« Die Projekterfolge würden die häufig zu hörende Annahme widerlegen, dass Langzeitarbeitslose zwangsläufig in Hoffnungslosigkeit versinken. Für 74 Prozent der Teilnehmer aus dem vergangenen Jahr sei erfolgreich der Anfang gemacht, um in der vom Jobcenter garantierten Anschlussförderung mittelfristig den Sprung in das Erwerbsleben zu schaffen.
Das Zentrum Arbeit, Umwelt Gießen (ZAUG) richtet sich mit seinem Projekt »ProAktiv« vor allem an Bedarfsgemeinschaften mit minderjährigen Kindern, vorwiegend Alleinerziehenden. Der Caritasverband führt mit »Wegbereiter« an den Arbeitsmarkt heran. Hier kann, je nach Hemmnis, auf bisher versteckte Problemlagen eingegangen werden. Einen ähnlichen Weg verfolgt die Jugendwerkstatt mit »Auffordern statt aufgeben«, die hierfür ihre vielfältigen Fachbereiche für praxisnahes Arbeitstraining nutzt. Ein ebenfalls erfolgreiches Projekt setzt der Förderverein für seelische Gesundheit mit seinem »Plan B« um, das sich vorwiegend Personen mit psychischen Beeinträchtigungen widmet.
Die Gesamtfördersumme beläuft sich auf insgesamt 338500 Euro. Die Projekte werden aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert. Die Umsetzung der Projekte findet in enger Kooperation mit dem Jobcenter statt.

"Zahl der Menschen mit Behinderung steigt" (Gießener Anzeiger, 13. Dezember 2014)

„Wir sind der richtige Ansprechpartner bei allen Fragen im Bereich Schwerbehinderung und Arbeitsleben, wenn der Sitz ihres Betriebes beziehungsweise ihr Wohnsitz in Stadt oder Landkreis Gießen ist“, sagte der Leiter des Integrationsfachdienstes (IFD) Gießen, Andreas Büscher, in der 10. Sitzung des Beirats für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Das Thema Arbeit und Behinderung sei zwar überaus komplex, aber aufgrund vielfältiger Kontakte und Erfahrungen mit Betrieben aller Größen und Branchen, gelinge dem IFD mit seinem breiten Angebot „die möglichst passgenaue Vermittlung und Stabilisierung von Arbeits- und Ausbildungsverhältnissen“....

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"Gehörlos, aber bei Valder gut integriert" (Gießener Anzeiger, 13. August 2013)

Sie ist seit sechs Jahren Teil des achtköpfigen Teams der RPS Polsterwerkstätten Valder KG in Lich. Und sie hat ein Handicap: Corinna Lee Knotts ist von Geburt an taub. Diese Behinderung aber ist im Berufsalltag im Hause Valder schon lange kein Thema mehr. „Alle haben sich damit arrangiert. Die Verständigung, auch mit Händen und Füßen, klappt und wir sind froh, Corinna vor sechs Jahren eingestellt zu haben“...

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"Ein motivierter Mitarbeiter" (Wetterauer Kreis- Anzeiger, 05. Juli 2013)

Unterstützte Beschäftigung - Dennis Schmitt steht im Bauhof Ranstadt seinen Mann / Eingliederungshilfe

»Dennis Schmitt arbeitet seit längerer Zeit bei uns und ist ein motivierter Mitarbeiter. [...] Er ist teamfähig und erledigt übertragene Aufgaben zuverlässig. Der Dennis ist immer vorne dran!«: Die Einschätzung von Ranstadts Bauhofleiter Edgar Biermann klingt wie die Routinebeurteilunge eines brauchbaren, angenehmen Mitarbeiters. Doch es steckt mehr dahinter...

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